Schön, dass Du unser Kartenspiel „Bewirb Dich“ als Vorbereitung für Dein Bewerbungsgespräch nutzt.
Hast Du zu der ein oder anderen Frage keine passende Antwort gefunden?
Kein Problem, gerne unterstützen wir Dich dabei.
Hier findest Du zu jeder Frage eine Erklärung sowie Beispielantworten, die Dir als Anregung für Deine persönliche Antwort dienen können.
Viel Spaß!
Wer könnte das nicht? Dass Du schon einmal kritisiert wurdest, setzen Arbeitgeber voraus; ihnen geht es aber nicht um die Bestätigung. Sie wollen wissen, wie es dazu kam, wie Du damit umgegangen bist und was du für die Zukunft daraus gelernt hast.
Wenn Dir bei dem Stichwort „Kritisiert“ die Antwort schon auf der Zunge liegt oder Du gleich mehrere Situationen erzählen möchtest, kommt das nicht gut an. Besser ist es, wenn Du einen Fall schilderst, durch den Du verdeutlichen kannst, dass Du mit Kritik sachlich umgehen kannst.
Erinnere Dich an Deine Ausbildungszeit zurück. Was ist Dir in dieser Zeit schwergefallen und wie hast Du die Situation gemeistert. Wichtig ist, dass Du Dir eine Situation aussuchst, die Du erfolgreich gemeistert hast.
Diese Frage ist eine sogenannte Stressfrage, mit der der Arbeitgeber Deine Reaktion unter Druck herausfinden möchte. Bleibe ruhig und nutze die Frage, um noch einmal auf Deine Stärken, Praktika, andere Vorkenntnisse und schulische Kenntnisse zu verweisen. Achte darauf, dass Du einen Bezug zum Betrieb und zur ausgeschriebenen Stelle herstellst.
Text fehlt.
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Dein Gegenüber möchte wissen, wie Du mit Stress umgehst. Was machst du, wenn es im Betrieb hoch hergeht? Ruhe bewahren. Zeige, dass Du Drucksituationen durch ein gutes Zeitmanagement gut meistern kannst. Ein möglicher Plan zur Stressbewältigung könnte so aussehen:
Diese Frage ist eine Stressfrage. Es geht nicht in erster Linie, darum was Du antwortest, sondern es ist wichtig, wie Du reagierst. Bist Du spontan und flexibel, oder überrumpelt die Frage Dich? Nimm Dir einen kurzen Moment Zeit, bevor Du Deine Antwort gibst.
Hast Du schon einmal jemanden kritisiert? Wie bist Du dabei vorgegangen? Der Arbeitgeber möchte bei dieser Frage erfahren, wie Du mit Kolleginnen/Kollegen umgehst, wie selbstsicher Du bist und auch ob Du gerne in einem Team arbeitest.
Bleib ehrlich und beantworte die Frage höflich. Auch wenn sie Dir vielleicht unangenehm ist. Du kannst Dir etwas Zeit (2 bis 3 Atemzüge) lassen und über das bisherige Gespräch nachdenken und dann Deine Antwort formulieren.
Jeder hat seine Spezialgebiete und Talente, in denen er mehr weiß als andere. Man ergänzt sich gegenseitig. Das macht Teamarbeit so wertvoll. Es wird schon seinen Grund haben, dass er der Arbeitgeber ist: Er kann gut organisieren, er kann Menschen führen, er denkt unternehmerisch usw. Das in Teilbereichen fehlende Fachwissen holt er sich eben in Form von Mitarbeitern. Es ist also in gewissem Sinne normal, dass eine Chefin/ein Chef auch weniger wissen kann als Mitarbeitende.
Bei dieser Frage möchte man etwas über Deinen Charakter erfahren. Wie würdest Du in dieser Situation reagieren? Selbstsicherheit und Klarheit, können Dir hier helfen die Frage gut zu beantworten.
Wollen die Personaler/innen wirklich Einzelheiten über Yoga-Kurse, Discoabende oder ausgedehnte Saunabesuche erfahren? Nein. Es geht ihnen vielmehr darum, ob ein Kandidat in der Freizeit den nötigen Ausgleich findet, damit er ausgeruht und konzentriert am Arbeitsplatz erscheinen kann. Mehr steht nicht zur Debatte.
Weise auf bisherige „Entspannungserfolge“ in stressigen Situationen hin. Wodurch beziehungsweise wobei kannst Du gut abschalten, was hilft Dir dabei? Eine gute Antwort zeigt, dass Du Dich in Deiner Freizeit auch gut entspannen kannst, zum Beispiel durch: Musik hören/ Musik machen, Schlafen, Sport, Lesen…
Natürlich hast Du Hobbys – wahrscheinlich stehen sie sogar in Deinem Lebenslauf! Die Freizeitgestaltung soll den Interviewern etwas über Deinen Charakter verraten: Wer im Sportverein ein/e Teamplayer/in ist, wird das wohl auch im Beruf sein; ein begeisterter Schachspieler besitzt sicher logisches Denkvermögen, Leseratten verfügen über Textverständnis etc. Darüber hinaus interessiert die Personaler/innen, ob du in der Freizeit vom Arbeitsalltag abschalten kannst oder auch womöglich zeitintensive Extremsportarten zu chronischer Erschöpfung führen.
Bei dieser Frage ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Aufgaben, die eine Chefin/ein Chef hat, bringen es mit sich, dass er auch unangenehme Entscheidungen treffen muss. Gleichzeitig ist das Betriebsklima auch wichtig. Möglicherweise ist die richtige Antwort, dass eine Chefin/ein Chef respektiert werden sollte. Denk vor Deiner Antwort darüber nach, welche Aufgaben Vorgesetzte haben und wie gut sie erfüllt werden können.