Kategorien

Bewerbungstraining

Schön, dass Du unser Kartenspiel „Bewirb Dich“ als Vorbereitung für Dein Bewerbungsgespräch nutzt.

Hast Du zu der ein oder anderen Frage keine passende Antwort gefunden?
Kein Problem, gerne unterstützen wir Dich dabei.

Hier findest Du zu jeder Frage eine Erklärung sowie Beispielantworten, die Dir als Anregung für Deine persönliche Antwort dienen können.

Viel Spaß!

Klassiker

Gib an dieser Stelle eine Gehaltsspanne an. Es gibt im Internet Portale, in denen man sich Gehälter für verschiedene Berufe anschauen kann. Eine solche Website ist GEHALT.de | Deutschlands größte Datenbank zu Gehalt, Verdienst & Lohn.

Hier kannst Du darüber berichten was Dich im beruflichen Kontext auszeichnet und wo Deine Stärken und Interessen liegen. Es geht um Dich und darum, dass Du für Dich wirbst und nochmal herausstellst, welche berufliche Stärken und Vorlieben Du mitbringst. 
Fass Dich kurz, länger als 2 bis 3 Minuten sollte die Antwort nicht sein. Suche Dir am besten Beispiele aus Deiner Freizeit, die Deine Stärken und Interessen verdeutlichen. 
 

Hier geht es um die Frage, was Du vom Betrieb erwartest. Dies ist der Ort, um eventuelle Karrierechancen anzusprechen oder die Möglichkeit von Weiterbildungen ins Spiel zu bringen. 

Hier geht es um die Beweggründe, die Dich dazu veranlasst haben, Dich bei dem     Unternehmen zu bewerben. Die Frage ist, warum Du Dich gerade für diese Stelle entschieden hast, was reizt Dich daran? Mache deutlich, dass Du diese Stelle gewählt hast, weil sie Dir liegt. Gib einige Beispiele, wie Du die Dinge, die Du gelernt hast, in diesem Betrieb gut einbringen könntest. Es ist eine gute Idee, sich die Stellenanzeige kurz vor dem Gespräch noch einmal anzusehen. Auf diese Weise ist klar, was der Betrieb von Dir erwartet und Du kannst Deine Beispiele darauf abstimmen.

Wer über eine realistische Selbstwahrnehmung verfügt, kennt seine Schwächen und kann sich persönlich weiterentwickeln. Es gilt der Grundsatz: Man wird wegen seiner Stärken eingestellt und nicht deswegen, weil man keine Schwächen hat.
Nenne eine weniger wichtige Schwäche und zeige, dass Du sie im Griff hast. Wenn es um einen negativen Charakterzug geht, gibt es oft eine positive Seite, die man damit verknüpfen kann, zum Beispiel: Ungeduld und Zielstrebigkeit, Perfektionismus und Gründlichkeit oder Unordnung mit Kreativität.

Hast Du, neben der Stellenanzeige, noch versucht auf anderem Wege Informationen über das Unternehmen zu erlangen (Website, Zeitung, Praktikum)? Wichtige Eckdaten können sein: Wie alt ist das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter/innen hat das Unternehmen? Hat der Betrieb weitere Niederlassungen? Welche Schwerpunkte hat der Betrieb?

Was sind Deine Eigenschaften (Stärken) und woran kann man sie erkennen. Am besten wählst Du Eigenschaften, die in dem angestrebten Job wichtig sein könnten und nennst ein Beispiel dazu. (Ein freundliches Auftreten ist im Kontakt mit Kolleginnen/Kollegen sowie Kundinnen/Kunden eine große Hilfe.)  Fünf Eigenschaften sind eine ziemlich große Menge, wenn Du hier allein nicht weiterkommst, tausch Dich mit Freunden oder Verwandten darüber aus. 

Bei dieser Frage geht es nicht darum, wie Dein Arbeitsplatz aussehen könnte. Hier steht im Vordergrund, wie Du Dir das Miteinander im Betrieb vorstellst.
Geh nicht zu sehr ins Detail. Konzentriere Dich also lieber auf allgemeine Rahmenaspekte: der Teamgeist; das Dazulernen; die Chance, das eigene Können umzusetzen. Durch eine anschauliche Antwort können sich Deine Gesprächspartner/innen lebhaft vorstellen, wie Du motiviert und kompetent im Betrieb mitarbeitest. 

Einen teamfähigen Mitarbeitenden erkennt man an folgenden Eigenschaften: Er orientiert sich am Gesamtergebnis und nicht am Eigennutzen; er hält Konflikte aus und löst sie; er ist kompromissbereit und zuverlässig; er ist lernwillig und engagiert. Solche oder ähnliche Eigenschaften kann man gut ins Gespräch mit einfließen lassen. Arbeitgeber suchen eher nach Mannschaftspielern als nach Einzelkämpfern. Wenn Du eher ein/e Einzelkämpfer/in bist, solltest Du Dich jedoch nicht als Mannschaftsspieler/in darstellen. 

Denke an Deine Ausbildungszeit zurück und überlege, welche Aufgaben es dort zu erledigen gab. Gab es immer wiederkehrende Aufgaben? Hast Du morgens immer das Gleiche gemacht (Routine)? 

Bei dieser Frage geht es nicht darum, wie Dein Arbeitsplatz aussehen könnte. Hier steht im Vordergrund wie Du Dir das Miteinander im Betrieb vorstellst.
Geh nicht zu sehr ins Detail. Konzentriere Dich also lieber auf allgemeine Rahmenaspekte: der Teamgeist, das Dazulernen, die Chance, das eigene Können umzusetzen. Durch eine anschauliche Antwort können sich Deine Gesprächspartner/innen lebhaft vorstellen, wie Du motiviert und kompetent im Betrieb mitarbeitest. 

Hast Du, neben der Stellenanzeige, noch versucht auf anderem Wege Informationen über das Unternehmen zu erlangen (Website, Zeitung, Praktikum)? Wichtige Eckdaten können sein: Wie alt ist das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter/innen hat das Unternehmen? Hat der Betrieb weitere Niederlassungen? Welche Schwerpunkte hat der Betrieb?

Hast Du Dich damit auseinandergesetzt, wer die Kundinnen/Kunden des Betriebes sind und welche Ansprüche, Wünsche und Erwartungen sie an Produkte oder Dienstleistungen des Betriebes stellen. 

Unterhalte Dich mit Freunden und Verwandten über die Eigenschaften, die Dich ausmachen. Im Bewerbungsgespräch kannst Du dann auf diese Gespräche zurückgreifen und so Deine Eigenschaften glaubhaft und genau darstellen. Achte darauf, dass Du Eigenschaften wählst, von denen Du auch überzeugt bist, dass Du sie besitzt. Sei aber vorsichtig, dass Du nicht zu dick aufträgst. 

Diese Frage wird Dir sehr wahrscheinlich gestellt werden, da es jeden Arbeitgeber interessiert, warum Du gerade diesen Betrieb ausgewählt hast. Vielleicht erzählst Du kurz, wie Du auf das Unternehmen gestoßen bist (Stellenanzeige, Internetauftritt, Praktikum). Zeige, dass Du Dich vorab über den Betrieb informiert hast (Größe, Schwerpunkte, etc.) und was genau Dein Interesse geweckt hat. Bei größeren Unternehmen ist es vielleicht die Aussicht auf Weiterbildung oder Projektarbeit, während in kleinen Unternehmen vielleicht eher ein enger Kundenkontakt wichtig ist.

Bei dieser Frage geht es nicht um eine App oder ähnliches. Hier steht im Mittelpunkt, wie Du mit Arbeit umgehst. Siehst Du Aufgaben, die anliegen? Setzt Du Dir selbst Ziele, die Du erreichen möchtest? Legst Du fest, welche von Deinen Aufgaben wie wichtig sind?
Diese Aspekte der Selbstorganisation sind hier gefragt. 
 

Mit dieser offenen Frage will der Arbeitgeber zum einen Deine generelle Arbeitseinstellung in Erfahrung bringen sowie Deine Art, Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen.
Bist Du jemand, der brav seine Aufgaben erledigt und sonst nicht weiter in Erscheinung tritt? Bist Du passiv und wartest, bis Dir etwas zugeteilt wird? Oder bringst Du Dich ein, diskutierst gerne und versuchst, zusammen mit dem Team die beste Lösung zu finden?
 

Welche Ziele hast Du für Dich und passen diese zum Betrieb, bei dem Du Dich beworben hast. Hast Du vor, Dich auf etwas zu spezialisieren? 

Bei dieser Frage geht es um Deine Zukunft im Betrieb, bei dem Du Dich beworben hast. Was sind Deine nächsten Ziele? Möchtest Du zunächst erstmal einfach den Beruf ausüben? Möchtest Du eine Fortbildung machen? Strebst Du einen Aufstieg im Unternehmen an? All diese Dinge spielen in diese Frage hinein. Nimm Dir ein wenig Zeit und werde Dir klar darüber, wie Du Deine berufliche Zukunft siehst. 

Nutze die Chance selbstbewusst für Dich Werbung zu machen, ohne zu übertreiben. Suche Dir Stärken aus, die für die ausgeschriebene Stelle wichtig sind und veranschauliche sie durch Beispiele. 
Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Deine Stärken und Schwächen sind, hilft Dir vielleicht ein Gespräch mit Familie, Freunden oder anderen Bezugspersonen (z.B. Ausbilder) oder eine Stärken-Schwächen Liste (z.B. https://karrierebibel.de/staerken/ )

Die Frage ist, warum Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden hast, was reizt Dich daran? Mache deutlich, dass Du diesen Beruf gewählt hast, weil er Dir liegt. Gib einige Beispiele, wie Du die Dinge, die Du gelernt hast, in diesem Betrieb gut einbringen könntest. Es ist eine gute Idee, sich die Stellenanzeige kurz vor dem Gespräch noch einmal anzusehen. Auf diese Weise ist klar, was der Betrieb von Dir erwartet und Du kannst Deine Beispiele darauf abstimmen.

Bei dieser Frage geht es nicht darum, wie Dein Schreibtisch oder Deine Werkbank aussehen, sondern darum, wie Deine Vorstellung mit denen des Betriebes zusammenpassen. Hier spielen Dinge wie Deine Motivation, die Stelle anzutreten und wie wichtig Dir Arbeit im Team ist eine Rolle.

Kritik steckt jeder einmal ein. Der Hinweis auf Unsauberkeiten oder Patzer, die man selbst oft nicht einmal bemerkt, muss erlaubt sein und sollte nicht gleich dazu führen, dass man beleidigt ist. Sachliche Kritik bringt nicht nur das Team weiter, sondern verbessert auch das eigene Arbeitsverhalten.
Wann ist Kritik berechtigt? Grundsätzlich immer, solange sie auf eine Verbesserung abzielt. Destruktive Kritik dagegen ist unsachlich, verletzend und vermittelt keine alternativen Ansätze. Sie ist selbst ein Problem, anstatt zur Problemlösung beizutragen.  

Wenn Du vorher noch keine Fragen gestellt hast, oder nicht dazu gekommen bist, ist jetzt der richtige Platz, eigene Fragen zu stellen. Wenn Du Dich auf das Gespräch vorbereitet hast und in dessen Verlauf gut aufgepasst hast, kannst Du jetzt Fragen stellen, die noch nicht besprochen wurden oder auf Punkte zurückkommen, die Dir noch unklar sind. Mögliche Themen, die sich hier anbieten, sind Weiterbildungsmöglichkeiten oder wann Du mit einer Rückmeldung rechnen kannst. Stelle aber nicht zu viele Fragen an dieser Stelle, beschränke Dich auf zwei oder drei.

Die Ausbildung im BBW folgt den gültigen Rahmenlehrplänen, die von den zuständigen Handels- und Handwerkskammern beschlossen wurden und mündet in der Gesellen- oder Abschlussprüfung für den jeweiligen Bereich.
Die Ausbildungsinhalte werden in einem geschützten Rahmen vermittelt, wobei die Prüfung, die gleiche ist, die auch für die betriebliche Ausbildung gilt.
Eine gute Erläuterung, wie die Ausbildung im BBW organisiert ist, findest Du hier:
https://www.bbw-bremen.de/ausbildung.html